Gepostet am 4. September 2010 ¬ 17:00h.Simon F. Kälin

Bei Spitalradios sind höchstens die Kaffeemarken international.
Du bist vom Radiovirus befallen, hast am Wochenende noch nichts vor und brauchst den ultimativen Tipp? Schau doch einmal am internationalen Radiofestival in Zürich vorbei – oder höre ganz einfach über UKW oder Internet zu (mehr Infos auf der Homepage des Festivals). Dieser Event findet vom 05. bis 11. September 2010 im Papiersaal Sihlcity (Zürich) statt. Auf dem Programm stehen zahlreiche Radio-DJ’s von zwanzig angesagten Radiosendern aus der ganzen Welt. Moderiert wird denn auch in der jeweiligen Landessprache. Wer nur Schwyzerdütsch und sonst gar nix versteht, sollte bei den Vertretern von Schweizer Radiosendern reinhören. Unter den Moderatoren von DRS Virus, Radio 1 und Rundfunk.fm findet man beispielsweise auch Shiva Arbabi, welche für den Sender «Piratenradio» am Start sein wird. Für diesen Sender moderiert sie normalerweise die Sendung «Der Morgen danach». Sie dürfte manchem Hörer in Zürich ein Begriff sein. Das Festival ist gemäss seiner Webseite weltweit einzigartig.
Gedankenanstoss für internationalen Spitalradiotag
Der Anlass erinnert mich an unser Spitalradiotreffen, das seit 2006 jährlich und abwechselnd in Frauenfeld, Luzern und Winterthur stattfindet. Vielleicht müssen wir die Idee eines internationalen Spitalradiotreffens einmal genauer anschauen. Das wäre doch toll, nicht?
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Gepostet am 3. September 2010 ¬ 19:59h.Simon F. Kälin

Die Mill Road in Cambridge (UK) war mehr als einfach nur eine Hauptverkehrsachse.
Vor drei Jahren war ich «mal kurz weg». Drei Monate im englischen Cambridge. Eine fantastische Zeit. Weit mehr als nur ein Sprachaufenthalt. Heute ist Cambridge wieder aktueller denn je. Die Stadt bietet einiges an Sehenswürdigkeiten, wobei ich unter Sehenswürdigkeiten nicht ausschliesslich historische Statuen und Bauten verstehe. Auch ein gemütliches Pub geht bei mir locker in die Kategorie «Sehenswürdigkeit», wie auch die bekannte Mill Road, welche das heutige Thema ist. Mein Schulweg führte täglich durch die Mill Road. Von Anfang an hatte diese Strasse etwas Besonderes für mich. Da waren die vielen Shops. Südkoreanische, indische, italienische Shops – um nur ein paar wenige zu nennen. Die Voraussetzungen für diese Shops waren meines Erachtens gut, weil in dieser Strasse rund um die Uhr viele Personen, potenzielle Kunden also, verkehrten. Auch in der Nacht. Wenn auch nicht besonders gesund, jagten wir uns ab und zu nach dem Ausgang irgendwo eine Portion Fish and Chips rein. Die Lokale entsprachen meistens nicht unseren hiesigen Sauberkeitsstandards. Was soll’s. Jegliche Ansprüche an Sauberkeit und Ordnung fährt man im Ausland spätestens nach einer Woche etwas herunter. Zu diesem Thema könnte ich in Bezug auf meinen Aufenthalt in Cambridge einiges erzählen. Die Mill Road ist mir trotzdem positiv in Erinnerung geblieben. Als der Herbst kam, sprachen meine weiblichen Klassenmitglieder gar von Romantik. Sie lagen damit wohl richtig. Einer meiner damaligen Mitbewohner würde kaum von dieser Strasse schwärmen. Er verspielte in einem Casino seinen vollen Lohn. Ich tönte es ja bereits an: Die Mill Road hat alles zu bieten. Ja, alles.
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Gepostet am 2. September 2010 ¬ 19:40h.Simon F. Kälin
Woher kommen wir, wieso gibt es uns und gibt’s das alles nur bei uns? Solche oder ähnliche Fragen beschäftigten die Menschheit schon immer. Der berühmte Professor Stephen Hawking, welcher während dreissig Jahren den Lehrstuhl für angewandte Mathematik und theoretische Physik an der Universität Cambridge inne hatte, veröffentlicht in Kürze ein neues Buch. Es trägt den Originaltitel «The Grand Design» und heisst bei uns «Der grosse Entwurf». Die Zeitung «Cambridge News» setzte sich mit dem neuen Buch von Hawking auseinander und berichtete heute in ihrer Onlineausgabe darüber. Professor Hawking glaubt, dass der Urknall anhand von physischen Gesetzen erklärbar ist. Hawking fordert damit ausgerechnet Isaac Newton heraus, welcher lange vor ihm denselben Lehrstuhl an der Universität Cambridge inne hatte. Newton glaubte, dass die Welt von Gott erschaffen wurde, da sie nicht aus dem Chaos entstehen konnte. In seinem neuen Buch schreibt Hawking, das Universum könne und werde sich selber aus dem Nichts erschaffen, weil es Gesetze wie das der Schwerkraft gebe. Eine spontane Schöpfung sei der Grund, warum es überhaupt etwas gebe. Warum es ein Universum gebe. Warum es uns gebe. Demnach könnte das Universum auch ohne Gott entstanden sein. Die «Cambridge News» und einige andere Medien wollen in Hawkings‘ Äusserungen sogar eine Verneinung der Existenz Gottes erkennen. Kein Wunder, dass die Interpretation bei einem solchen Werk nicht leicht ist, wenn verschiedene Glauben und Theorien existieren. Ich rechne damit, dass ich dieses Buch lesen werde. Es tönt jedenfalls interessant.
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Gepostet am 1. September 2010 ¬ 19:52h.Simon F. Kälin
Gerade hatten wir noch das Schwingfest in Frauenfeld und schon folgt die nächste Attraktion: Herumstreunende Affen. Sie flohen aus dem Plättli Zoo und machten es sich im naheliegenden Wald gemütlich. Die Aufmerksamkeit der Gegend (und des Boulevards!) hatten sie auf sicher. Doch der Druck wächst zusehends. Tierschutz und Besserwisser warnen: Die Affen sind nicht so harmlos wie sie aussehen. Zudem könnten sie sich fortpflanzen. Irgendwo steht: Affen gehören nicht in die Ostschweiz. Ach nein? In Bern passen sie wohl besser hin? Bisher hat man tierfreundliche Methoden gewählt, um die Affen in ihr Gehege zurückzulocken. Betäubungspfeile wollen die Wärter nicht schiessen, weil sie befürchten die Tiere durch ungenaue Treffer tödlich zu verletzen. Zum guten Glück sind die Affen bei uns im Thurgau und nicht etwa im Wallis ausgebrochen. Dort hiesse die Frage nicht: «Wie können wir die Affen möglichst schonend einfangen?», sondern: «Wie viele Schafe müssen die Affen gerissen haben, damit wir eine Abschussbewilligung kriegen?». Die «Schäden», welche die Affen anrichten, sind im Vergleich zu jenen des Wolfes nicht ganz so verheerend oder werden schlicht nicht von einer starken Lobby beschützt. Trotzdem finde ich es besser, wenn die Affen wieder nach Hause gehen und zwar vor allem wegen den sogenannten Affentouristen, welche die ausgebrochenen Tiere beinahe wie ihre eigenen Kinder behandeln. Ich habe schon von einem dreisten Schmuggler im Ausland gehört, der Äffchen in einem Gürtel versteckte und verkaufen wollte. Genau deswegen sind die Affen im Zoo wohl besser aufgehoben. Wenn sich auch über die gestohlene Freiheit der Tiere allgemein streiten lässt.
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Gepostet am 31. August 2010 ¬ 12:31h.Simon F. Kälin
Geschätzte Leserinnen und Leser
Ich begrüsse euch herzlich auf meiner neuen Webseite. Vielleicht habe ich diesen Satz schon hundertmal geschrieben. Gezählt habe ich meine Design-Wechsel in all den Jahren nie. Einige von euch waren 2003 schon dabei, als ich meine erste Webseite ins Web stellte. Man kann von Glück reden, dass ich nie eine Sprache wie HTML lernen musste. Bis im Winter 2008 arbeitete ich mit dem Programm Microsoft Frontpage, welches sich ganz einfach bedienen liess. Von Januar 2009 bis August 2010 basierte meine Webseite auf Joomla. Und nun habe ich auf WordPress gewechselt, welches meinen Blogger-Ansprüchen derzeit wohl am Besten gerecht wird. Nun, geschätzte Leserinnen und Leser. Es würde mich sehr freuen, wenn ihr weiterhin meiner Webseite treu bleibt. Ich wünsche euch interessante Leseminuten und alles Gute.
Freundliche Grüsse
Simon Kälin